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PHYSIOTHERAPIE

BEI SKOLIOSEN

BEHANDLUNGNACH SCHROTH

Skoliose ist die Verschiebung der Wirbelsäule und des Rumpfes in bis zu drei Richtungen. Die Skoliose Therapie zielt darauf ab, die Wirbelgelenke so zu mobilisieren, dass die Aufrichtung der Wirbelsäule aus eigener Kraft möglich wird und in “Neutralstellung” gehalten werden kann. Darüber hinaus kann sie auch folgende Therapieziele beinhalten:

  • Aufhalten oder Verlangsamen der Krümmungszunahme

  • allgemeine Haltungsverbesserung

  • Muskelaufbau, Kraft- und Ausdauertraining

  • Verbesserung der Atmung und Lungenfunktion

  • Abbau von Bewegungseinschränkungen

  • Verbesserung von Körperwahrnehmung und Körpergefühl

DAS PRINZIP

Die Therapie zielt darauf ab, Patienten zu befähigen, das Training in ihren Alltag zu integrieren und die Aufrichtung der Wirbelsäule und damit des Rückens zur Gewohnheit zu machen. Für den Erfolg der Therapie ist die Mitarbeit der Patienten also unabdingbar. Der Therapeut bringt Fachwissen, Fingerspitzengefühl und Empathie ein, beim Patienten sind Disziplin und Motivation gefragt. Motivation und Mitarbeit sind die Schlüssel zum Erfolg.

Die Therapie beginnt mit der Einführung in das Schroth-Konzept. Patienten sollen ihre Skoliose besser kennenlernen. Gemeinsam entwickeln Therapeut und Patient dann ein Gegenbild zu der Verformung, das mit Hilfe der Therapie erreicht werden soll.

 

Selbstkorrektur und das Beibehalten der korrigierten Haltung sind die Kernziele der Therapie. Einer der Schlüssel zum Erfolg ist die bewusste Wahrnehmung und Kontrolle von Muskeln, Gelenkstellungen und  Bändern. Ein weiterer Punkt kann das Erlernen der Dreh-Winkel-Atmung sein. Diese Atemtechnik wirkt einer Seitenverbiegung oder Brustkorbverformung entgegen.

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